Weißwurst-Minigolftturnier 2020

 

Hans Dettling baut Mini-Minigolfbahn
Bericht von Schwarzwälder Boten geschrieben Herr Walter Maier

 

Sie haben sich dem Minigolfspielen verschrieben, die aktiven Hobbyspieler des Verschönerungsvereins Salzstetten: Anke Schwarz (von links), Eckhard Brandt, Harald Mezger, Michael Dettling, Jan-Lukas Schwarz, Manfred Jabs, Roland Nestle, Michael Maier, Hans Dettling, Nico Dettling und  Elmar Schwarz. Foto: Maier

Sie haben sich dem Minigolfspielen verschrieben, die aktiven Hobbyspieler des Verschönerungsvereins Salzstetten: Anke Schwarz (von links), Eckhard Brandt, Harald Mezger, Michael Dettling, Jan-Lukas Schwarz, Manfred Jabs, Roland Nestle, Michael Maier, Hans Dettling, Nico Dettling und Elmar Schwarz. Foto: Maier

Waldachtal-Salzstetten - Eine Rekordbeteiligung gab es beim traditionellen Weißwurst-Minigolfturnier des Verschönerungsvereins in Salzstetten. Der Einladung der Minigolf-Hobbygruppe folgten 23 Aktive und Jahreskartenbesitzer. Im Vorfeld war man sich schon bewusst, dass das Turnier wohl dem Dauerregen zum Opfer fallen wird. Beiratsmitglied Hans Dettling hatte sich aber etwas Geniales einfallen lassen. Seine zündende Idee, eine Mini-Minigolfbahn zu bauen, machte die Veranstaltung des Weißwurstturniers zu modifizierten Bedingungen möglich.

Orgel-Bahn aus einer Alu-Schiene

Aus einer Alu-Schiene baute er eine sogenannte Orgel-Bahn, die im Zelt, im Trockenen, aufgestellt wurde. So konnte jeder der 23 Teilnehmer in drei Durchgängen versuchen, das von Hans Dettling selbst gebaute Hindernis zu überwinden und den Minigolfball einzulochen. Da sah leichter aus, als es war. Sieger wurde Matthias Herr vor Roland Nestle und Anke Schwarz. Sie bewiesen ein gutes Händchen. Auch Salzstettens Ortsvorsteher Freddy Hassel biss sich an der miniaturisierten Bahn die Zähne aus. Lakonisch meinte er: "Die selbstgebaute Bahn unter Dach und Fach erforderte höchstes Können. Die Leistung der Konkurrenz hat mich so beeindruckt, dass ich nicht einmal die Rampe getroffen habe – Chapeau." Hassel weiter: "Selbst das schlechte Wetter konnte den Veranstalter nicht in die Knie zwingen."

Durch Starkregen war an einen regulären Turnier-Spielbetrieb im Freien nicht zu denken. Dies tat aber der Gaudi und dem geselligen Beisammensein keinen Abbruch. "So konnten alle Teilnehmer noch vor dem Glockenschlag die wohlverdienten Weißwürste verzehren", berichtet Bernd Spohn, der lobenswerter Weise zusammen mit Sylvia Walter aus Aistaig die Teilnehmer aus Küche und Keller versorgte. Es gab die begehrten Weißwürste mit Brezeln und obendrein Sekt.

Rundum zufrieden war Vorsitzender Elmar Schwarz vom Verschönerungsverein: "Aus dem schlechtesten Wetter haben wir noch das Beste gemacht." Spohn sagte: "Der Verschönerungsverein Salzstetten konnte zwei sehr schöne Turniertage verbuchen und freut sich schon auf eine Wiederholung." Dann 2021 hoffentlich in einem gewohnt größeren Rahmen, wie vor dem Corona-Jahr 2020. Für die Aktiven der Hobbygruppe Salzstetten geht es mit zwei Turnieren auswärts weiter: Am Samstag, 12. September, spielen sie in Bad Wurzach und am Sonntag, 21. September, in Rheinau-Freistett.